Den Brautstrauß in ein Erinnerungsstück verwandeln
Den Brautstrauß möchten viele Bräute für die Ewigkeit konservieren – aber wie? Getrocknet sieht auch ein Rosenstrauß meistens nach kurzer Zeit nicht mehr schön aus und nimmt auch noch eine Menge Platz in Anspruch. Deshalb gibt es ab der Saison 2020 mein „Brautstrauß Special“. Das ist eine ganz besondere Art, Blüten aus dem Brautstrauß aufzubewahren: Sie werden gepresst und mit fester Folie unter Wärmeeinwirkung haltbar gemacht. In eine der Folien arbeite ich zusammen mit den Blüten auch einen Fotodruck auf Pergamentpapier ein. So werden aus den Blütenblättern tolle Erinnerungsstücke, die platzsparend zwischen den Fotoabzügen aufbewahrt werden können. Wer möchte, kann die haltbar gemachten Blüten als Unterteilung verwenden, um die Fotos zu sortieren (z.B. Trauung – Empfang – Paarshooting – Feier).



Auf den Bildern hier sind die Brautstrauß-Blütenblätter im Gegenlicht zu sehen. Die Boxen für die Fotoabzüge sind Sonderanfertigungen passend zur jeweiligen Hochzeit.

*** Bei längeren Hochzeitsreportagen im Paket gebucht mit Abzügen, gehört das Brautstrauß-Special automatisch mit dazu. Fragt mich nach einem Angebot! Der Grundpreis für kürzere Reportagen ist unter Leistungen zu finden, bei längeren Fotoreportagen gibt es Rabatt ***

Soviel ich weiß, gibt es das Brautstrauß-Special in Kombination mit Hochzeitsfotos bis jetzt nur bei mir, jedenfalls in dieser Form. Blüten auf ähnliche Art vor dem Verfall zu schützen ist natürlich ein altbekanntes Verfahren.

Wie funktioniert das mit dem Brautstrauß-Special?
Am Ende der Reportage nehme ich eine oder mehrere geeignete Blüten aus dem Brautstrauß mit. Die suchen wir zusammen aus, oder vielleicht sind auch passende Blumen beim Brautstraußwerfen heruntergefallen – das passiert fast immer. Diese Blüten arbeite ich dann wie oben beschrieben in Folie ein. Wichtig ist, dass die Blüten vor dem Pressen möglichst frisch sind. Der Strauß sollte also während der Feier im Wasser stehen.

Hochzeitsblumen haltbar machen – auch als Tischset oder Lesezeichen
Diese Methode der Blüten-Konservierung funktioniert natürlich auch mit allen anderen Hochzeitsblumen. Wer mir genügend Blüten aus der Hochzeitsdekoration zur Verfügung stellt, kann z.B. Tischsets bestellen. Hier werden Fotos oder Drucke auf Pergamentpapier mit eingearbeitet. Auch Lesezeichen für das Hochzeits-Fotoalbum können mit Blütenblättern hergestellt werden. Auf den Bildern unten ist außerdem ein Einlegeblatt für Alben zu sehen, es wirkt so, als ob die Blütenblätter um das Hochzeitspaar schweben.




Wie ich auf die Idee gekommen bin?
Eigentlich durch meine Oma. Sie hatte ein Herbarium mit gepressten Pflanzen, das es heute noch gibt und wahrscheinlich inzwischen wissenschaftlich wertvoll ist. Gelegentlich habe ich als Kind versucht, Blumen zu pressen. Meist mit der Blumenpresse, die meine Oma mir geschenkt hat.
Bei meinem eigenen Standesamt-Brautstrauß bin ich dann auf die Idee gekommen, Rosenblätter daraus zu pressen. Die meisten habe ich aber nicht für mich selber aufbewahrt, sondern den Einladungen für die ein Jahr später begangene Hochzeitsfeier beigelegt. Das hatte einen Grund, denn ein Gegenstand, der von einer Braut berührt wurde, gilt als Glücksbringer. So haben wir mit den Einladungen unter den Gästen Glücksbringer verteilt. Mein Mann und ich sind natürlich nicht abergläubisch, da haben wir ein Amulett dagegen ; – ) Als Erklärung stand ein kleiner Text in den Einladungen, denn die Sache mit dem Glücksbringer ist ein alter Brauch, den viele nicht kennen. Auf jeden Fall eine schöne Geschichte, und die kleinen Anhänger mit den Blüten waren eine ganz besondere, persönliche Beilage für die Karte. Egal ob Glücksbringer oder nicht.